06.08.2010
Abgefahren - Angekommen
Nachdem ich mich in den letzten 2 Wochen von so vielen lieben Menschen, wie möglich verabschiedet habe, ging es nun gestern tatsächlich los. Nach dem letzten und schwersten „Goodbye“ von allen und einem schrecklich langen Flug von 10 Stunden, stieg ich in Charlotte aus dem Flieger und freute mich, mir nun endlich die Beine vertreten zu können. Aber Pustekuchen! Denn als erstes musste ich mich, zusammen mit ungefähr 400 anderen Ankommenden in die Schlange vor der Einreisekontrolle stellen. Doch nach ungefähr anderthalb weiteren Stunden, war auch ich endlich dran, ließ mir noch einmal meine Fingerabdrücke abnehmen und mich fotografieren, und holte mein Gepäck, was nun schon ungeduldig auf mich wartete. Ich freute mich sehr, am Gate dann nicht nur meine neue Mitbewohnerin zu sehen, sondern auch eine Kollegin, die mich beide mit strahlenden Gesichtern in Empfang nahmen.
Da es in Deutschland mittlerweile ein Uhr nachts gewesen wäre, war ich natürlich entsprechend müde, was meinen Magen aber nicht davon abhielt nach Nahrung zu verlangen und mein Körper nach einer Dusche. Also fuhr ich mit Lorena, meiner kolumbianischen Mitbewohnerin, erst mal bei einem kleinen Restaurant namens Panera Bread vorbei und wir gönnten uns eine leckere Suppe und kühles, sehr wohl tuendes Wasser. Wie in den USA üblich war auch das Restaurant klimatisiert, was wirklich sehr angenehm war. Hier sind es zurzeit fast 100°F und dabei sehr feucht, was die Hitze sehr unangenehm macht. Trotzdem bin ich seit meiner Ankunft, noch kaum ins Schwitzen geraten, weil es wo auch immer man hingeht immer klimatisiert ist. Nach unserer kleinen Pause mussten wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, damit ich für die nächsten Tage wenigstens ein paar grundlegende Nahrungsmittel zur Verfügung haben werde. Außerdem musste für mein Bad noch ein Duschvorhang her, sowie für die Küche ein Wasserfilter, um nicht in allen Getränken das Chlor zu schmecken, das die Amis ihrem Leitungswasser zusetzen.
Nun endlich ging es in die Wohnung, die nun für 10 Monate mein Zuhause sein wird. Wie ich schon on Google Earth gesehen hatte, liegt das Wohnhaus in einer kleinen Siedlung von zweistöckigen Gebäuden ganz in der Nähe des Campus. Hier wohnen in der Mehrzahl Studenten in Wohnungen wie unserer. Diese hat zwei Schlafzimmer und zwei Badezimmer sowie eine Art Wohnküche, die sehr großzügig ist. Mein Bad hat eine angenehme Größe und auch mein Zimmer ist genau richtig. In der ganzen Wohnung liegt sehr schönes (nicht Echt-)Holzparkett, was sehr praktisch ist da sowohl Lorena, als auch ich lange dunkle Haare haben. Was das für die Reinhaltung von Teppichen bedeutet, kann man sich sicherlich vorstellen. Auch wenn in der Wohnung außer Kisten und Gepäckstücken noch nicht viel steht, habe ich einen guten Eindruck. Lorena scheint sehr nett zu sein und meine Kollegin ebenfalls.
Meine erste Nacht konnte ich auf einer aufblasbaren Matratze verbringen, die eine andere Kollegin netterweise für mich besorgt hat, zusammen mit ein paar weiteren notwendigen Dingen, wie Geschirr und Lampen. Obwohl ich nach deutscher Zeit um halb fünf ins Bett ging, konnte ich leider nicht länger als 7 Stunden schlafen und sitze nun seit fünf Uhr lokaler Zeit hier und wundere mich, dass es draußen immer noch nicht heller zu werden scheint. Trotzdem finde ich, dass es Zeit für ein Frühstück wird und danach vielleicht für einen kleinen Spaziergang…
Posts mit dem Label Abschied werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abschied werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 11. August 2010
Donnerstag, 8. Juli 2010
Ankündigung
Dies ist die Ankündigung, dass ich gerade dabei bin, meinen Blog wiederzubeleben. Also eigentlich bin ich dabei - zu planen - meinen Blog wiederzubeleben. ;-)
Anlass ist meine - hoffentlich - baldige Ausreise in die USA, wo ich mich fast ein Jahr lang in Charlotte (North Carolina) niederlassen werde. Leider muss ich immer noch ein - hoffentlich - in diesen Satz einschieben, weil ich immer noch kein Visum habe. Der Besuch auf dem Konsulat in Berlin lässt noch mehr als zwei Wochen auf sich warten. Die Zeit bis dahin, wird aber gut ausgefüllt sein. Nicht mit Packen - wo denkst du hin? - Nein, die Abschlussprüfungen stehen an. Endlich! In 2 Wochen, werde ich sowohl eine schriftliche Didaktikprüfung als auch eine mündliche Linguistikprüfung hinter mich gebracht haben und endlich mein Auslandsjahr durchplanen können. Bevor ich mich nun wieder hinter den Schreibtisch klemme, noch schnell zum Zweck meiner Reise: Ich werde endlich all mein angestautes (Fakten-)Wissen zur deutschen Sprache und Kultur und Prozesswissen: "wie-man-das-Ganze-an-mehr-oder-weniger-interessierte-Menschen-weitergibt" anwenden können, da ich an der UNCC (University of North Carolina at Charlotte) Deutsch unterrichten und ein wenig kulturelle Vermittlungsarbeit leisten werde. (Whatever that is???)
Also: "Die neuen Abenteuer der Almut" - Demnächst auf Ihrem Computer! :-P
Anlass ist meine - hoffentlich - baldige Ausreise in die USA, wo ich mich fast ein Jahr lang in Charlotte (North Carolina) niederlassen werde. Leider muss ich immer noch ein - hoffentlich - in diesen Satz einschieben, weil ich immer noch kein Visum habe. Der Besuch auf dem Konsulat in Berlin lässt noch mehr als zwei Wochen auf sich warten. Die Zeit bis dahin, wird aber gut ausgefüllt sein. Nicht mit Packen - wo denkst du hin? - Nein, die Abschlussprüfungen stehen an. Endlich! In 2 Wochen, werde ich sowohl eine schriftliche Didaktikprüfung als auch eine mündliche Linguistikprüfung hinter mich gebracht haben und endlich mein Auslandsjahr durchplanen können. Bevor ich mich nun wieder hinter den Schreibtisch klemme, noch schnell zum Zweck meiner Reise: Ich werde endlich all mein angestautes (Fakten-)Wissen zur deutschen Sprache und Kultur und Prozesswissen: "wie-man-das-Ganze-an-mehr-oder-weniger-interessierte-Menschen-weitergibt" anwenden können, da ich an der UNCC (University of North Carolina at Charlotte) Deutsch unterrichten und ein wenig kulturelle Vermittlungsarbeit leisten werde. (Whatever that is???)
Also: "Die neuen Abenteuer der Almut" - Demnächst auf Ihrem Computer! :-P
Sonntag, 15. November 2009
No Easy Way
I know I didn’t do this well
God knows that I tried
Just about this time last night
I left you by the road side, left you while you cried
There was nothing more to tell you
To make things right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
That we have left an empty house
A long time ago
I wish that we would know how
To see the other’s heart
We didn’t even start
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
I see it in your eyes that you don’t know me at all
It’s too late to start again
Too soon to understand
It’s too late to talk things over
Besides I’ve said enough
And now it’s time to stop
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
God knows that I tried
Just about this time last night
I left you by the road side, left you while you cried
There was nothing more to tell you
To make things right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
That we have left an empty house
A long time ago
I wish that we would know how
To see the other’s heart
We didn’t even start
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
I see it in your eyes that you don’t know me at all
It’s too late to start again
Too soon to understand
It’s too late to talk things over
Besides I’ve said enough
And now it’s time to stop
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes
There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now
Labels:
Abschied,
Chaos,
Lebensfragen,
Liebeskummer,
Prüfung,
Suche,
Vergebung
Dienstag, 2. Dezember 2008
Feieranlässe
Ich habe es verpasst...
Den Jahrestag meines Blogs. Denn am 21.August 2007 habe ich zum 1. Mal gebloggt. Ein Anlass zum Feiern verpasst, aber der nächste folgt bestimmt. Um genau zu sein sind es schon (fast) 2.
1. Ich habe die Abschlussklausur Spanisch bestanden!
Das heißt, ich darf jetzt meine Abschlussprüfungen machen! - Hm. Ein Grund zum Feiern? Endlich Prüfungen? :-O - Naja, nicht sooo der tolle Anlass, aber was soll's? Da war doch noch was!
2. Einzug in eine neue WG.
Jeah, jeah, jeah! Ich wage es und ziehe in meinen letzten Semestern hier in Leipzig nochmal um. Wieso? Naja, sagen wir mal die Gründe sind weitgefächert. Was zählt ist: Es gibt eine Party! Und zwar am Samstag, den 6. Dezember ab 19:00. Und wo? Na, in der neuen WG. Und nun freut euch mit mir: Ich ziehe zu Thomas und Katrin in die Brandvorwerkstraße 6.
Leider ist dieses Ereignis mit einer nicht so ganz erfreulichen Tatsache verbunden... Meine beste Freundin und ihr Freund sind aus der WG ausgezogen - in die weite Welt. Naja, nicht ganz, aber Halle ist zumindest nicht mehr Sachsen, oder? ;-(
Wie dme auch sei, ein Anlass ist gefunden. Ein Ort auch. Also lasst euch blicken in meinem neuen Heim!
Den Jahrestag meines Blogs. Denn am 21.August 2007 habe ich zum 1. Mal gebloggt. Ein Anlass zum Feiern verpasst, aber der nächste folgt bestimmt. Um genau zu sein sind es schon (fast) 2.
1. Ich habe die Abschlussklausur Spanisch bestanden!
Das heißt, ich darf jetzt meine Abschlussprüfungen machen! - Hm. Ein Grund zum Feiern? Endlich Prüfungen? :-O - Naja, nicht sooo der tolle Anlass, aber was soll's? Da war doch noch was!
2. Einzug in eine neue WG.
Jeah, jeah, jeah! Ich wage es und ziehe in meinen letzten Semestern hier in Leipzig nochmal um. Wieso? Naja, sagen wir mal die Gründe sind weitgefächert. Was zählt ist: Es gibt eine Party! Und zwar am Samstag, den 6. Dezember ab 19:00. Und wo? Na, in der neuen WG. Und nun freut euch mit mir: Ich ziehe zu Thomas und Katrin in die Brandvorwerkstraße 6.
Leider ist dieses Ereignis mit einer nicht so ganz erfreulichen Tatsache verbunden... Meine beste Freundin und ihr Freund sind aus der WG ausgezogen - in die weite Welt. Naja, nicht ganz, aber Halle ist zumindest nicht mehr Sachsen, oder? ;-(
Wie dme auch sei, ein Anlass ist gefunden. Ein Ort auch. Also lasst euch blicken in meinem neuen Heim!
Sonntag, 3. Februar 2008
Das letzte Abendessen und die erste Party!
Nun bin ich seit ein paar Tagen (Montag) wieder zurück in Deutschland. Wie man sich vorstellen kann war der Abschied von sehr gemischten Gefühlen geprägt. Den letzten Abend habe ich mit ein paar sehr netten und mir ans Herz gewachsenen Menschen verbracht: Angela, Kilian, Carly, Reija, Zeta und Magdalena. Beim Spazieren durch Santander und bei der letzten echt spanischen Paella haben wir noch eine tolle und lustige Zeit verbacht.
Gleich am Dienstag gab es Grund Sekt zu trinken, denn mein lieber Freund ist an diesem Tag noch-nicht-30 geworden! ;-) Die Party dazu fand dann am Freitag statt. Davon gibt es sogar ein paar bildliche Eindrücke...

Wie man sieht, war die Bude voll und amüsiert haben sich auch alle... oder sie haben sich geärgert, weil sie die Knobelspiele nicht knacken konnten. Hihi...
(Hier steht demnächst das Bild mit der Paella, das ich noch zugeschickt bekommen werde.)
Gleich am Dienstag gab es Grund Sekt zu trinken, denn mein lieber Freund ist an diesem Tag noch-nicht-30 geworden! ;-) Die Party dazu fand dann am Freitag statt. Davon gibt es sogar ein paar bildliche Eindrücke...
Donnerstag, 30. August 2007
Mit allem was dazu gehört!
Nun sind es noch genau 24 Tage bis ich euch verlassen werde. Der Abschied rückt also immer näher. Aber auch aus einem solch traurigen Anlass kann man Gutes ziehen. Denn wie stellt man sich denn einen klassischen Abschied so vor? Nehmen wir die Oper - klassischer geht's kaum. Also die Heldin - natürlich mit einem Dolch im Bauch - wirft sich in die Arme des tottraurigen Helden - der sie aus Liebe erstochen hat (aber das spielt für meinen Vergleich keine Rolle). Sie singt in höchsten Tönen "Ich sterbe!". Woraufhin der Held singt: "Du stirbst!" Dann kommt ein kleines Zwischenspiel, Held und Heldin schauen sich in die Augen. Der Held: "Stirb nicht! Ich will es nicht." - Wie unentschlossen - erst ersticht er sie und dann bereut er es auch noch... (Männer!) Und dann singt sie wieder: "Ich sterbe!" und "Ich liebe dich." - und das obwohl er sie gerade umgebracht hat... (Frauen!) Und er singt: "Ich liebe dich." - wie charmant! Und dann singen sie im ohrenbetäubenden Wechsel: "Ich liebe dich." "Ich sterbe!" " Du stirbst" "Ich wollte das nicht" "Warum hast du das getan?" "Stirb nicht" usw. Und am Ende stirbt sie dann doch und er gleich mit, weil er es nicht ertragen kann, ohne sie zu leben oder sowas.
Also was ich damit sagen will ist nicht, dass wir nun alle sterben müssen. - Nein. - Aber hier handelt es sich auch um einen Abschied. Also ich sage (nicht singe): "Ich verlasse euch!" - Und ich werfe mich nicht in eure Arme - sondern schmeiße eine Party. Und dann könnt ihr kommen und meinen traurigen Abschied besingen - oder auch nur besprechen und betrinken. Und dann sage ich euch wieder, dass ich gehen werde und euch alle vermissen werde. Und ihr sagt dann wiederum, dass ihr mich vermissen werdet und dass ihr gar nicht wollt, dass ich sterbe - äh - gehe (mal so vorausgesetzt). Und am Ende gehe ich dann doch. Aber ihr müsst euch deshalb nicht gleich umbringen oder mir - um im Vergleich zu bleiben - nach Spanien folgen, denn und hier liegt der größte Unterschied zwischen der Oper und dem realen Leben:

Also was ich damit sagen will ist nicht, dass wir nun alle sterben müssen. - Nein. - Aber hier handelt es sich auch um einen Abschied. Also ich sage (nicht singe): "Ich verlasse euch!" - Und ich werfe mich nicht in eure Arme - sondern schmeiße eine Party. Und dann könnt ihr kommen und meinen traurigen Abschied besingen - oder auch nur besprechen und betrinken. Und dann sage ich euch wieder, dass ich gehen werde und euch alle vermissen werde. Und ihr sagt dann wiederum, dass ihr mich vermissen werdet und dass ihr gar nicht wollt, dass ich sterbe - äh - gehe (mal so vorausgesetzt). Und am Ende gehe ich dann doch. Aber ihr müsst euch deshalb nicht gleich umbringen oder mir - um im Vergleich zu bleiben - nach Spanien folgen, denn und hier liegt der größte Unterschied zwischen der Oper und dem realen Leben:
Ich komme wieder!

Abonnieren
Posts (Atom)