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Freitag, 3. Dezember 2010

Kleine und große Erfolgserlebnisse

Hab gerade meine Tür geölt - nach 2 Wochen quietscht sie endlich nicht mehr!
Das fühlt sich echt gut an! Komischerweise.

Hab die Woche meine Abschlussnoten erfahren - die vielen Jahre haben sich gelohnt!
Auch das fühlt sich sehr gut an! ;-)

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ankündigung

Dies ist die Ankündigung, dass ich gerade dabei bin, meinen Blog wiederzubeleben. Also eigentlich bin ich dabei - zu planen - meinen Blog wiederzubeleben. ;-)
Anlass ist meine - hoffentlich - baldige Ausreise in die USA, wo ich mich fast ein Jahr lang in Charlotte (North Carolina) niederlassen werde. Leider muss ich immer noch ein - hoffentlich - in diesen Satz einschieben, wei
l ich immer noch kein Visum habe. Der Besuch auf dem Konsulat in Berlin lässt noch mehr als zwei Wochen auf sich warten. Die Zeit bis dahin, wird aber gut ausgefüllt sein. Nicht mit Packen - wo denkst du hin? - Nein, die Abschlussprüfungen stehen an. Endlich! In 2 Wochen, werde ich sowohl eine schriftliche Didaktikprüfung als auch eine mündliche Linguistikprüfung hinter mich gebracht haben und endlich mein Auslandsjahr durchplanen können. Bevor ich mich nun wieder hinter den Schreibtisch klemme, noch schnell zum Zweck meiner Reise: Ich werde endlich all mein angestautes (Fakten-)Wissen zur deutschen Sprache und Kultur und Prozesswissen: "wie-man-das-Ganze-an-mehr-oder-weniger-interessierte-Menschen-weitergibt" anwenden können, da ich an der UNCC (University of North Carolina at Charlotte) Deutsch unterrichten und ein wenig kulturelle Vermittlungsarbeit leisten werde. (Whatever that is???)
Also: "Die neuen Abenteuer der Almut" - Demnächst auf Ihrem Computer! :-P

Mittwoch, 24. Februar 2010

Yes!

I did it!

Heute habe ich meine Magisterarbeit abgegeben. Mit Allem drum und dran, also Anhängen und Verzeichnissen etc. sind es 158 Seiten. Ist echt wahnsinn das Teil in der Hand zu halten und sich klar zu machen, dass man das selbst produziert hat. 9 1/2 Monate habe ich gebraucht und jetzt ist mein vorläufiges Lebenswerk fertig. ;-)

Heute abend wird erstmal gut gefeiert!
:-D

... und dann habe ich erstmal Ferien...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Die letzten Seiten

Hier kommt einer der letzten Einträge zu meiner Magisterarbeit. Heute werde ich mit meinem letzten Kapitel fertig und muss morgen nur noch die Einleitung und den Schluss schreiben. Zur Zeit bin ich bei unglaublichen 105 Seiten. Unglaublich auch, weil ich gerade die 10 Seiten Facharbeit meines Patenkindes Korrekturlese. Sie ist gerade 10. Klasse und ich erinnere mich daran, wie ich in der 11. auch so eine Arbeit geschrieben habe und was für eine RIESIGE Herausforderung damals diese 10 oder 12 Seiten waren. Da sieht man wieder mal, wie man sich doch entwickelt und ich bin echt erstaunt, mit welchen Begriffen und Konzepten die Zehntklässsler heute schon rumjonglieren. Wenn ich das nächste Mal in der Heimat bin, muss ich mir auch unbedingt mal meine Arbeit zu Gemüte führen und sehen, ob die auch so von Fachtermini gespickt war! ;-)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der absolute Rekord

Es ist unfassbar - heute hat der Elan mir sogar zu 10 Seiten verholfen!
Aber ich muss zugeben, das sich diese 10 Seiten nur auf meinen Test-Setup beziehen, d.h. ich schreibe zur Zeit nur nieder, was ich gemacht habe und stütze mich dabei noch auf Stichpunkte, die einfach nur in einen Fließtext gebracht werden müssen. Dennoch - das ist für mich ein neuer Rekord! ;-)

Beflügelt hat mich auch das Gespräch am Montag beim DAAD, das meines Erachtens ganz gut gelaufen ist und ich guten Mutes bin. - Ich will's aber nicht beschreien, bis in ca. 2 Wochen die Mitteilung kommt, wie es denn nun aussieht.

Ich freue mich schon total auf in 2 Wochen, weil ich dann außerdem endlich meine Arbeit abgeben werde und ich wieder anfangen kann richtig zu leben! :-P

Was ich schon alles für Pläne habe...

Donnerstag, 4. Februar 2010

7 Seiten

Ich habe es geschafft!

Weitere 7 Seiten habe ich heute in den Computer getippt und damit meinen 2.Theorieteil beendet.

Puh!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Update

Wahnsinn!

Heute habe ich mal wieder einen sehr produktiven Tag gehabt: 6 Seiten bisher... und ich will noch mindestens eine schreiben. Klingt gut, oder?

Dafür muss ich aber leider ab spätestens übermorgen meine Kapazitäten mal wieder einem anderen Projekt zuwenden, nämlich meinem 2. Bewerbungsgespräch, welches am kommenden Montag stattfinden wird. Bis dahin muss ich aber noch meinen 2. Theorieteil fertig bekommen, der mittlerweile schon aus 25 Seiten besteht. Das macht nach Adam Ries und Eva Zwerg insgesamt schon 53 Seiten meiner Magisterarbeit! Yipiiiiee!

Ich kann nur hoffen, dass diese es auch der Mühe wert waren, wenn ich in ca. 20 Tagen den Bücherdjungel verlassen und nach über einem Jahr ohne längere Pausen endlich auch mal wieder Ferien machen darf!


Mein erstes Gespräch ist übrigens sehr gut gelaufen und ich kann wohl damit rechnen, dass mir für Spanien eine Assistenzstelle angeboten wird. Aber ich will nichts beschreien und das Gespräch für meine Favoritenstelle steht erst am Montag an...

Bis denne also!

Montag, 11. Januar 2010

Yeah, Yeah, Yeah!

Das 1.Kapitel ist fertig!!!

26 Seiten in einer Woche - wer da nicht neidisch wird! ;-)

Ich hoffe nur, dass die Qualität auch angemessen ist...

Hier eine meiner tollen selbst entwickelten Grafiken des Leseprozesses - wen es interessiert. :-P

Donnerstag, 7. Mai 2009

Auf der Zielgerade

Jetzt ist es also (doch) soweit (gekommen):

Gestern habe ich die Bestätigung für mein Magisterarbeitsthema bekommen und sofort begann der Countdown. Genau 6 Monate habe ich jetzt Zeit, an 80-120 Seiten rumzubasteln und sie mit sinnvollen Erkenntnissen zu füllen. (Oder ist mein Anspruch da zu hoch?) ;-) Stichtag is der 06.11.2009!



Etwas motivierter als in den letzten Tagen, an denen ich versuchte schon anzufangen (die Warnungen meiner Komilitonen, das das halbe Jahr niemals ausreiche, klangen mir in den Ohren), ging es gestern gleich richtig los. Das erste Buch ist geschafft! Also zu lesen, nicht zu schreiben...
Hilfreich dabei war eine neue Lesetechnik, die ich am Dienstag in meinem neuen Speed Reading-Seminar gelernt habe. Es ist wirklich erstaunlich, mit wie einfachen Methoden man seine Lesegeschwindigkeit verbessern kann. Schon innerhalb der letzten 2 Tage habe ich meine Geschwindigkeit von 200 Wörtern pro Minute auf über 300 W/min gesteigert. (Durchschnitt ist eine Lesegeschwindigkeit von 160 bis 200 Wörtern pro Minute.) Ich kann mir gut vorstellen, dass ich in den nächsten Wochen nochviel mehr rausholen kann, wofür ich zumindest in den ersten Wochen und Monaten meiner Arbeit sehr dankbar sein werde, denn viele Bücher warten noch darauf von mir erkundet zu werden! Hoffnung gibt mir zumindest die Skala, die ich jeden Tag nach dem Lesen ausfüllen muss: der Höchstwert, den man hier angeben kann ist nämlich 800 W/min! Das heißt dass ich meine Geschwindigkeit noch um mehr als das Doppelte steigern könnte. Vielleicht bin ich dann ja statt in einem halben, schon in einem viertel Jahr fertig. (Träum weiter Almut!)

Sonntag, 1. März 2009

Mein erster Titel

Geschafft!

Diesen Freitag habe ich meine letzte Prüfung für dieses Semester hinter mich gebracht. Und das sogar mit Bravour. Nachdem ich am Freitag zuvor die - für mich neue - Erfahrung gemacht hatte, durch eine Prüfung zu fallen, konnte ich diesmal - vor allem mir selbst - beweisen, dass ich es doch noch drauf habe. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich - so wie es meine Mutter ausdrückte - psychologischer Betreuung bedurft. ;-) Abgesehen von einer geretteten Psyche, bedeutet das für mich, dass ich mich nun Hispanistin nennen kann! Das erste meiner drei Fächer ist abgeschlossen. In den nächsten zwei Semestern werde ich dann hoffentlich noch Amerikanistin und Daflerin... :-P


Die einzige Frage die bleibt ist: Was heißt das denn jetzt nur: Wofür bin ich jetzt qualifiziert/Was kann ich damit anfangen?

Nun, ich denke, dass wird sich sicher noch herausstellen und kommt wol auch darauf an, was ich damit anfangen werde. Fest steht jedenfalls: Falls ihr mal Hilfe mit irgendwelchen Korrespondenzen auf Spanisch habt, könnte ihr mich gerne um Hilfe bitten! Außerdem werde ich diesen "Titel" zum Anlass nehmen, von nun an auch Spanischunterricht anzubieten.

In diesem Sinne: Saludos a todos!

Montag, 9. Februar 2009

"The Scarlet Letter/Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

Ein weiterer Roman, der in meiner Abschlusprüfung eine Rolle spielen wird, ist "The Scarlet Letter". Das Buch hatte ich schon für meine Zwischenprüfung gelesen und habe es mir jetzt noch einmal in Erinnerung gerufen. Woran ich mich noch sehr gur erinnern konnte, war, dass ich mich Wochen-, wenn nicht Monate lang durch diese alte Sprache gequält habe (schließlich wurde es 1850 veröffentlicht!) Bei dieser Anstrengung, spielte sicher auch eine große Rolle, dass der Roman eher weniger aus Handlung, denn aus Charakterstudien und gesellschaftlichen Betrachtungen besteht. Aber ich weiß noch sehr genau, wie stark mich diese Geschichte berührt hat, weil sie (vielleicht gerade für Christen) auch heute noch ein paar wichtige Probleme aufzeigt.

Hauptperson ist Hester Prynn, eine junge Frau des 17. Jahrhunderts, die von ihrem sehr viel älteren Mann aus England nach Amerika vorausgeschickt wird. Allein lässt sie sich in dem damals streng puritanischen Dorf Boston nieder. Die Geschichte beginnt, mit ihrer Freilassung aus dem Gefängniss, nachdem sie des Ehebruchs überführt wurde. Verurteilt mit dem roten Stoffbuchstaben "A" (für adultery) auf ihrer Kleidung herumzulaufen, wird sie - zusammen mit ihrer Tochter Pearl - aus der Gesellschaft ausgstoßen, während ihr Liebhaber, der Geistliche des Ortes, sich nicht zu erkennen gibt. Doch besonders er geht an den moralischen Ansprüchen der Gesellschaft (innerlich) zu Grunde. Dritte Hauptperson des Romans ist der verschwunden geglaubte Ehemann Hesters, welcher sich nur ihr zu erkennen gibt und aus Rache das Leben des Pfarrers durch psychische Quälereien zerstört.

Nur so weit zur Handlung, denn das eigentlich interessante ist der Konflikt zwischen der "bibeltreuen" und in diesem Fall auch gesetzlich verankerten und durchgesetzten Moral und den menschlichen Trieben - hier: der Liebe. Begeht eine junge Frau eine Sünde, wenn sie, von ihrem harten und ungeliebten Mann in der Fremde über Jahre allein gelassen, Liebe mit einem anderen Mann findet? Oder allgemeiner und aktueller: Ist es richtig Menschen zu verurteilen (und zu verdammen), wenn sie nicht den schwarz-weiß Regeln folgen, die - weil ja niedergeschreiben - allgemeingültig sind? Mit solchen Fragen sind wir gerade heute, nicht nur im Bereich des Glaubens immer wieder konfrontiert, sondern auch allgemein - gesellschaftlich.
Wie sieht das denn nun aus mit der Sterbehilfe? Darf ich mich scheiden lassen? Was ist mit Sex vor der Ehe? Bin ich ein/e Betrüger/in, wenn ich meine kaputte Brille über die Versicherung meines Freundes bezahlen lasse?

Solche Fragen stellen sich uns tägich und wir kommen nicht umher sie zu beantworten. Aber vergessen wir nicht die nächste Ebene: Ist unsere gefasste Meinung dann allgemeingültig? Können wir unsere selbstgefassten Maßstäbe auch an andere anlegen und sie damit unter Druck setzen? Wollen wir in einer Gesellschaft/einer Gemeinde leben, die anderen Menschen eine Moral aufdrückt, deren sie nicht gerecht werden können?

Ich denke, dass es Gesetze und Moral geben muss, doch wie man damit umgeht ist relevant: Das Individuum sollte im Mittelpunkt stehen, Verständnis sollte regieren, nicht pauschale Verurteilungen und vergessen wir nicht: Es ist nie zu spät für Vergebung.

Dienstag, 3. Februar 2009

"Maus" von Art Spiegelman

Da ich zur Zeit dabei bin, meine Abschlußprüfung Amerikanistik Literaturwissenschaft vorzubereiten, muss ich mich durch eine etwas längere Lektüreliste durcharbeiten. Aber, da die Zeit einfach nicht reicht, habe ich mir ein paar Rosinen herausgepickt, wie man so schön sagt. Dabei bin ich auf ein paar sehr interessane Bücher gestoßen, die ich euch gerne mal vorstellen und empfehlen möchte.

Eines der Bücher, die ich zur Zeit geradezu verschlinge, habe ich wegen des Titels ausgesucht, der erstens sehr einfach und zweitens deutsch ist. Als ich es dann in der Bibliothek ausfindig gemacht hatte, war ich erstmal etwas zurückhaltend, da es sich um ein eher dickes Buch handelt. Doch als ich es aufschlug, stellte ich fest, dass es sich hierbei um einen Comic handelt. Leichte Lektüre - hab ich gedacht und es ausgeliehen.
Tja, nun kommt der Clou, es ist nämlich nicht irgendein Comic: keine Superhelden, keine bunten Plüschtiere, sondern Geschichte - deutsche Geschichte. Es geht um die Judenverfolgung, den Holokaust und das Leben danach - um den Versuch zu verstehen. Der Autor macht dabei einen interessanten Schritt, indem er die Personen als Tiere darstellt. Die Juden sind zum Beispiel Mäuse (daher der Titel) und die Deutschen Katzen. Außerdem wechselt er immer wieder auf die Metaebene und zeigt uns den Entstehungsprozess des Buches auf - seine Zweifel eine Art "Wahrheit" darstellen zu können, seine Auseinandersetzung mit seinem Vater, dem Protagonisten des Comics und seine Unterhaltungen mit Menschen über Geschichte und Geschichten.
Die Tiergesichter haben dabei eine sehr interessante Funktion. Denn sie machen deutlich, wie lächerlich es ist, Menschen - so wie Tiere - in Rassen einzuteilen. Außerdem nutzt der Autor die Möglichkeit den Tieren wiederum Tiermasken aufzusetzen. Zum Beispiel, wenn sich die Juden, also die Mäuse, als Deutsche ausgeben und dafür eine Katzenmaske aufsetzen.
Eine solche Geschichte im Comic darzustellen ist sicherlich gewagt, andererseits hilft es dem Leser eine Nähe zum Geschehen zu entwickeln. Man ist durch die visuelle Unterstützung der Handlung näher an der Geschichte, aber es bleiben auch Lücken, da die Darstellungen vereinfacht und oft grob sind, die wir mit unserer Fantasie auffüllen müssen. Wodurch wiederum eine größere Identifizierung mit der Geschichte bewirkt wird.

Wie ihr seht, bin ich ziemlich begeistert von dieser literarischen Entdeckung, die uns Geschichte, diese Geschichte, wieder einmal näher bringt. Denn auch wenn wir schon viel gelesen gesehen und gehört haben, muss dieses Kapitel, nicht nur deutscher Geschichte, immer wieder in unsere Bewusstsein eindringen, damit wir - heute - Zivilcourage zeigen, bevor es zu spät ist!

Hier noch ein paar Links zum Buch, das übrigens auch auf Deutsch erschienen ist:

Wikipedia - deutsch
Wikipedia - englisch
eine englische Rezension
hier sind ein paar visuelle Eindrücke zu bekommen
noch mehr Ausschnitte

Dienstag, 2. Dezember 2008

Feieranlässe

Ich habe es verpasst...

Den Jahrestag meines Blogs. Denn am 21.August 2007 habe ich zum 1. Mal gebloggt. Ein Anlass zum Feiern verpasst, aber der nächste folgt bestimmt. Um genau zu sein sind es schon (fast) 2.

1. Ich habe die Abschlussklausur Spanisch bestanden!

Das heißt, ich darf jetzt meine Abschlussprüfungen machen! - Hm. Ein Grund zum Feiern? Endlich Prüfungen? :-O - Naja, nicht sooo der tolle Anlass, aber was soll's? Da war doch noch was!

2. Einzug in eine neue WG.

Jeah, jeah, jeah! Ich wage es und ziehe in meinen letzten Semestern hier in Leipzig nochmal um. Wieso? Naja, sagen wir mal die Gründe sind weitgefächert. Was zählt ist: Es gibt eine Party! Und zwar am Samstag, den 6. Dezember ab 19:00. Und wo? Na, in der neuen WG. Und nun freut euch mit mir: Ich ziehe zu Thomas und Katrin in die Brandvorwerkstraße 6.

Leider ist dieses Ereignis mit einer nicht so ganz erfreulichen Tatsache verbunden... Meine beste Freundin und ihr Freund sind aus der WG ausgezogen - in die weite Welt. Naja, nicht ganz, aber Halle ist zumindest nicht mehr Sachsen, oder? ;-(

Wie dme auch sei, ein Anlass ist gefunden. Ein Ort auch. Also lasst euch blicken in meinem neuen Heim!

Montag, 28. Juli 2008

Geschafft - Ferienbeginn erreicht!

Eeeeendlich!

Nachdem ich nun schon seit etwa zwei Wochen nur noch auf dem Zahnfleisch gehe, hab ich es nun doch noch geschaftt: der Ferienanfang ist erreicht! Nicht nur, dass die letzten zwei Wochen einfach super stressig waren, nein, das Schlimmste ist, wenn alle um dich herum Ferien habe und in Urlaubsstimmung sind und man selbst noch ackern muss. Aber seit gestern abend ist es vorbei. Mein letztes Essay für dieses Semester ist geschreiben und die drei Hausarbeiten, die noch auf mich warten... können jetzt auch noch warten. Auch wenn ich noch nicht so richtig loslassen kann, freu ich mich auf drei tolle Wochen - drei Wochen Urlaub - drei Wochen mit Philipp - drei Wochen ohne Stress (hoffentlich)!

Mal abgesehen von dem Zeitdruck, den ich hatte, war es übrigens sehr interessant dieses Essay zu schreiben, denn es ging um den Film "Brick" und der ist wirklich sehenswert! Das kann ich jetzt beurteilen, schließlich hab ich ihn 3x gesehen (in Ausschnitten öfter) und genau auseinander genommen. Dabei hab ich auch festgestellt, dass manche Filme einfach nicht übersetzbar sind. Also wer diese Empfehlung ernst nimmt und ihn sich mal anschaut, der tue es bitte auf Englisch (er hat auch gute englische Untertitel). Die Sprache ist einfach so old-fashioned á la Humphrey Bogart, dass sie auf Deutsch einfach nur gruselig und gestelzt klingt.

Donnerstag, 10. April 2008

Schon wieder ein neuer Anfang...

Das war nun also meine erste Woche Uni.
Und obwohl das in meinen Studiengängen nicht so selbstverständlich ist, habe ich alle Kurse bekommen, die ich in meinen Stundenplan geschrieben habe. Und wer sich schon einmal einen Stundenplan selbst zusammengestellt hat (Gruß an alle Leidensgenossen und Genossinnen), weiß, dass das höchst erstaunlich ist. Nur ein kleiner Fehler ist mir dabei unterlaufen und ich hatte eine Veranstaltung versehentlich zur falschen Zeit eingeschrieben. Was aber nur den (eher positiven) Effekt hat, dass ich dieses Semester keine spanische Grammatik machen muss.
Ich liebe die erste Woche Semester... lauter tolle Seminare, interessante Themen, alte Freunde und KomilitonInnen... es war wirklich schön!
Ich befürchte nur, dass ich mir wiedermal die arbeitsintensicsten Seminare herausgepickt habe... aber das haben interessante Themen und vor allem Dozenten einfach mal so an sich. Also werde ich in den nächsten Monaten in Arbeit ertrinken und mein Elan wird sich auch bald auflösen. Naja, nicht ganz interessant bleibt es ja schon, aber manchmal hat man echt nicht mehr die Lust sich noch 40+ Seiten Text nach der letzten Veranstaltung um 21:00 rein zu ziehen. Und dazu kommen dann noch 3-4 Hausarbeiten in der vorlesungsfreien Zeit... Aber das ist ja noch 'ne Weile hin. Zunächst fang ich schon mal an meinen ersten Vortrag vorzubereiten. Dieser ist nämlich schon in 2 Wochen!
Das einzige, das meinen Start etwas schmälerte war der Fakt, dass ich immer noch mit blauem Kinn und am Montag auch noch mit geschwollenen Backen unterwegs war/bin, weil mir am 1.April meine Weisheitszähne gezogen wurden. Was bedeutet, dass mich die Leute ständig anstarren. Nach einer Weile nützt es dann auch nichts mehr sich einzubilden, dass die mich einfach furchtbar hübsch finden und deshalb die Augen nicht von mir lassen können... Und leider wird man ja auch nicht darauf angesprochen und gefragt, was denn eigentlich los ist (außer von Freunden)... man vermutet lieber... und das treibt echt tolle Blüten... diese Woche war eine Freundin meiner Mitbewohnerin zu Besuch und kurz bevor sie ging kamen wir Zahn-OPs zu sprechen... dabei erzählte sie uns, dass sie vermutet hatte, ich würde sehr viel Geige spielen... daher die blauen Flecke am Kinn... ist das nicht zum Schießen?

Mittwoch, 2. Januar 2008

24.Dezember - Spanische Weihnacht

Eigentlich hatte ich nicht noch vor einen 24.Dezember zu posten, da ich eine computerfreie Weihnachtszeit sehr genossen habe. Aber letztendlich hat mich Philipp überzeugt, dass ich meine "Werk" nicht unvollendet lassen kann.
Also hier ein paar Eindrücke vom weihnachtlich geschmückten Santander.

P.s. Man kann's auch übertreiben...


































...ist doch klar, dass die Spanier nicht Schlittschuh laufen können

Freitag, 30. November 2007

A Day to Remember

Gestern dachte ich noch, dass ich vielleicht doch das falsche studiere und nicht als Lehrer geeignet bin. Nach meiner (stundenlangen) Unterrichtsvorbereitung war ich total unzufrieden mit meiner Planung und dachte, dass wahrscheinlich kein Mensch kapieren würde, was ich erreichen wollte...
Dann lag ich im Bett und hab gebeten, dass ich doch ein Zeichen bekäme, dass ich auch wirklich das richtige mache.
Und nun hat doch alles geklappt. Die Studenten haben mich verstanden und konnten mit meinen Aufgaben was anfangen und selbst mein Spanisch hat mich nicht verlassen. Und dann meinte doch wirklich eine Studentin zu mir, ich sei eine gute Lehrerin... :-D

Nach der Schule bin ich dann in die Stadt gefahren, um mit einem Freund Kaffee zu trinken, der morgen seine Heimreise in die USA antritt. Wir haben danach noch einen langen Spaziergang in strahlendem Sonnenschein entlang der Küste gemacht und uns wunderbar unterhalten. Stellt euch vor, es sind 17°C, die Sonne scheint und kein Wölkchen am Himmel. Ich bin ohne Jacke herumgelaufen, habe meine Füße durch das Laub streifen lassen und hätte beinahe ;-) meine Schuhe ausgezogen, um am Strand entlang zu gehen. Und das Ende November!!!

Merkwürdig, dass trotzdem Weihnachtsstimmung aufkommt. Schließlich ist morgen der erste Dezember und am Sonntag der erste Advent. Aber ich habe mich schon gut auf die Vorweihnachtszeit vorbereitet: Bastelsachen sind gekauft, die Zutaten zum Plätzchenbacken stehen bereit (am Samstag kommt ein Freund - Kilian - zum Backen) und die Weihnachtskalender (es sind übrigens vier, nicht drei: ich habe "den Anderen Advent" vergessen!!!) sind installiert. Also kann es losgehen! :-)

Im Übrigen könnt ihr euch ab morgen ja auch über meinen Kalender freuen. Ich habe in den letzten Tagen lange gesessen und Fotos herausgesucht. Es war echt nicht leicht, aber ich habe 23 schöne, lustige und interessante Bilder gefunden. Das 24. wird mir hoffentlich in den nächsten Wochen noch begegnen...

Das hier ist zwar sehr passend, aber nicht von mir. Ich habe es auf dieser Seite gefunden:
http://www.osterkamps.de/hongkong/archives/2004/12/
frohe_weihnacht_1.html

 
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