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Sonntag, 15. November 2009

No Easy Way

I know I didn’t do this well
God knows that I tried
Just about this time last night
I left you by the road side, left you while you cried
There was nothing more to tell you
To make things right in your eyes

There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now

That we have left an empty house
A long time ago
I wish that we would know how
To see the other’s heart
We didn’t even start
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes

There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now

I see it in your eyes that you don’t know me at all

It’s too late to start again
Too soon to understand
It’s too late to talk things over
Besides I’ve said enough
And now it’s time to stop
There is nothing more to tell you
To make it right in your eyes

There’s no easy way to leave you
There’s no easy way to turn
There’s no easy way to say goodbye
No words can tell, how we failed
If you don’t know by now

Sonntag, 1. März 2009

Mein erster Titel

Geschafft!

Diesen Freitag habe ich meine letzte Prüfung für dieses Semester hinter mich gebracht. Und das sogar mit Bravour. Nachdem ich am Freitag zuvor die - für mich neue - Erfahrung gemacht hatte, durch eine Prüfung zu fallen, konnte ich diesmal - vor allem mir selbst - beweisen, dass ich es doch noch drauf habe. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich - so wie es meine Mutter ausdrückte - psychologischer Betreuung bedurft. ;-) Abgesehen von einer geretteten Psyche, bedeutet das für mich, dass ich mich nun Hispanistin nennen kann! Das erste meiner drei Fächer ist abgeschlossen. In den nächsten zwei Semestern werde ich dann hoffentlich noch Amerikanistin und Daflerin... :-P


Die einzige Frage die bleibt ist: Was heißt das denn jetzt nur: Wofür bin ich jetzt qualifiziert/Was kann ich damit anfangen?

Nun, ich denke, dass wird sich sicher noch herausstellen und kommt wol auch darauf an, was ich damit anfangen werde. Fest steht jedenfalls: Falls ihr mal Hilfe mit irgendwelchen Korrespondenzen auf Spanisch habt, könnte ihr mich gerne um Hilfe bitten! Außerdem werde ich diesen "Titel" zum Anlass nehmen, von nun an auch Spanischunterricht anzubieten.

In diesem Sinne: Saludos a todos!

Montag, 9. Februar 2009

"The Scarlet Letter/Der scharlachrote Buchstabe" von Nathaniel Hawthorne

Ein weiterer Roman, der in meiner Abschlusprüfung eine Rolle spielen wird, ist "The Scarlet Letter". Das Buch hatte ich schon für meine Zwischenprüfung gelesen und habe es mir jetzt noch einmal in Erinnerung gerufen. Woran ich mich noch sehr gur erinnern konnte, war, dass ich mich Wochen-, wenn nicht Monate lang durch diese alte Sprache gequält habe (schließlich wurde es 1850 veröffentlicht!) Bei dieser Anstrengung, spielte sicher auch eine große Rolle, dass der Roman eher weniger aus Handlung, denn aus Charakterstudien und gesellschaftlichen Betrachtungen besteht. Aber ich weiß noch sehr genau, wie stark mich diese Geschichte berührt hat, weil sie (vielleicht gerade für Christen) auch heute noch ein paar wichtige Probleme aufzeigt.

Hauptperson ist Hester Prynn, eine junge Frau des 17. Jahrhunderts, die von ihrem sehr viel älteren Mann aus England nach Amerika vorausgeschickt wird. Allein lässt sie sich in dem damals streng puritanischen Dorf Boston nieder. Die Geschichte beginnt, mit ihrer Freilassung aus dem Gefängniss, nachdem sie des Ehebruchs überführt wurde. Verurteilt mit dem roten Stoffbuchstaben "A" (für adultery) auf ihrer Kleidung herumzulaufen, wird sie - zusammen mit ihrer Tochter Pearl - aus der Gesellschaft ausgstoßen, während ihr Liebhaber, der Geistliche des Ortes, sich nicht zu erkennen gibt. Doch besonders er geht an den moralischen Ansprüchen der Gesellschaft (innerlich) zu Grunde. Dritte Hauptperson des Romans ist der verschwunden geglaubte Ehemann Hesters, welcher sich nur ihr zu erkennen gibt und aus Rache das Leben des Pfarrers durch psychische Quälereien zerstört.

Nur so weit zur Handlung, denn das eigentlich interessante ist der Konflikt zwischen der "bibeltreuen" und in diesem Fall auch gesetzlich verankerten und durchgesetzten Moral und den menschlichen Trieben - hier: der Liebe. Begeht eine junge Frau eine Sünde, wenn sie, von ihrem harten und ungeliebten Mann in der Fremde über Jahre allein gelassen, Liebe mit einem anderen Mann findet? Oder allgemeiner und aktueller: Ist es richtig Menschen zu verurteilen (und zu verdammen), wenn sie nicht den schwarz-weiß Regeln folgen, die - weil ja niedergeschreiben - allgemeingültig sind? Mit solchen Fragen sind wir gerade heute, nicht nur im Bereich des Glaubens immer wieder konfrontiert, sondern auch allgemein - gesellschaftlich.
Wie sieht das denn nun aus mit der Sterbehilfe? Darf ich mich scheiden lassen? Was ist mit Sex vor der Ehe? Bin ich ein/e Betrüger/in, wenn ich meine kaputte Brille über die Versicherung meines Freundes bezahlen lasse?

Solche Fragen stellen sich uns tägich und wir kommen nicht umher sie zu beantworten. Aber vergessen wir nicht die nächste Ebene: Ist unsere gefasste Meinung dann allgemeingültig? Können wir unsere selbstgefassten Maßstäbe auch an andere anlegen und sie damit unter Druck setzen? Wollen wir in einer Gesellschaft/einer Gemeinde leben, die anderen Menschen eine Moral aufdrückt, deren sie nicht gerecht werden können?

Ich denke, dass es Gesetze und Moral geben muss, doch wie man damit umgeht ist relevant: Das Individuum sollte im Mittelpunkt stehen, Verständnis sollte regieren, nicht pauschale Verurteilungen und vergessen wir nicht: Es ist nie zu spät für Vergebung.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Feieranlässe

Ich habe es verpasst...

Den Jahrestag meines Blogs. Denn am 21.August 2007 habe ich zum 1. Mal gebloggt. Ein Anlass zum Feiern verpasst, aber der nächste folgt bestimmt. Um genau zu sein sind es schon (fast) 2.

1. Ich habe die Abschlussklausur Spanisch bestanden!

Das heißt, ich darf jetzt meine Abschlussprüfungen machen! - Hm. Ein Grund zum Feiern? Endlich Prüfungen? :-O - Naja, nicht sooo der tolle Anlass, aber was soll's? Da war doch noch was!

2. Einzug in eine neue WG.

Jeah, jeah, jeah! Ich wage es und ziehe in meinen letzten Semestern hier in Leipzig nochmal um. Wieso? Naja, sagen wir mal die Gründe sind weitgefächert. Was zählt ist: Es gibt eine Party! Und zwar am Samstag, den 6. Dezember ab 19:00. Und wo? Na, in der neuen WG. Und nun freut euch mit mir: Ich ziehe zu Thomas und Katrin in die Brandvorwerkstraße 6.

Leider ist dieses Ereignis mit einer nicht so ganz erfreulichen Tatsache verbunden... Meine beste Freundin und ihr Freund sind aus der WG ausgezogen - in die weite Welt. Naja, nicht ganz, aber Halle ist zumindest nicht mehr Sachsen, oder? ;-(

Wie dme auch sei, ein Anlass ist gefunden. Ein Ort auch. Also lasst euch blicken in meinem neuen Heim!

Sonntag, 13. Januar 2008

Der Countdown läuft

So, nun ist die erste meiner drei letzten Wochen in Santander auch schon wieder vorbei. Und auch wenn ich nicht tatenlos hier rumsitze, kann ich mich doch nicht vergleichen mit meinen Mitbewohnerinnen, die Tag und Nacht mit Lernen verbringen. Das Motto: "Die Prüfungszeit ist nah." Auch für mich ist es am Freitag so weit. Meine Prüfungsstunde liegt an. Aber die vorzubereiten ist jetzt noch etwas früh, denn meine Mentorin bereitet ihre Stunden nicht so gewissenhaft vor, dass sie mir jetzt schon sagen könnte, was sie am Montag alles schaffen wird. Auf diese Weise muss oder besser kann ich mir wenigstens noch nicht den Kopf darüber zerbrechen und kann den Sonntag in vollen Zügen genießen. Eine Chance, euch mal wieder etwas über mein spanisches Leben zu berichten...

Gestern war ich beim Gottesdienst der deutschen evangelischen Gemeinde Nordspaniens und es war wieder sehr schön. Einmal im Monat treffen sich hauptsächlich ältere deutsche Damen aus Santander. Dazu kommt noch eine junge deutsche Familie und in den letzten Monaten auch ich. Nach dem Gottesdienst setzt man sich noch zusammen und dann kommt es einem vor, als müssten die Damen es ausnutzen, endlich mal wieder Deutsch sprechen zu können. - Wie in einem Hühnerstall und sehr amüsant. An meinem letzten Wochenende hier werde ich mit ihnen zu einer Frauenfreizeit fahren. Dabei soll der Frauenweltgebetstag vorbereitet werden und ich soll die "musikalische Leitung" übernehmen. Das wird bestimmt sehr lustig! ;-)

Mit der jungen deutschen Familie habe ich mich angefreundet. Sie haben einen kleinen Jungen, Marco, den ich ab und zu babysitte. Er spricht fließend Deutsch und Spanisch und mag mich sehr (ich ihn übrigens auch ;-). Und irgendwie erinnert er mich an Patrick, meinen kleinen Rabauken in Marshfield... Die Familie wohnt hier schon seit mehreren Jahren und gibt mir nochmal einen anderen Blick auf das spanische Leben. Außerdem haben sie mir ein paat Plätze in der Umgebung gezeigt, die ich sonst vielleicht nicht entdeckt hätte. Ich finde das toll, dass man überall so liebe Menschen finden kann...

Hier bei einem Ausflug ans Meer... Marco muss natürlich als erstes oben sein!
 
XStat