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Dienstag, 17. August 2010

Ein anstrengender Sonntag

15.08.2010

Am Sonntag habe ich beschlossen mir Zeait fuer mich zu nehmen und mir nichts vorzunehmen, dass auch nur im Entferntesten mit der Uni zu tun hat. Also wurde erst ganz lange telefoniert, dann die Wohnung sauber gemacht und dann ein wenig relaxed. Da Lorena aber am Morgen in den Urlaub gefahran war, war ich ganz alleine in der Wohnung und beschloss daher eine kleine Entdeckungstour mit dem Fahrrad zu machen. Ein Ziel hatte ich mir auch ausgesucht: den Reedy Creek Park. Auf meiner Karte schien das Ziel nicht allzu weit und ich nahm mir ein Buch mit, um mich irgendwo hinzusetzten und zu lesen. Bis in die richtige Gegend zu kommen war gar nicht so schwer, auch wenn man auf den Strassen extrem vorsichtig sein muss, weil die Autofahrer es kaum gewohnt sind, auf Radfahrer zu treffen. Ich war frohen Mutes, den Eingang zum Park zu finden, als ich mich ziemlich bald im benachbarten Wohngebiet wiederfand. Jedoch hatte ich auch nach durchqueren des Wohngebiets noch keinen Eingang gefunden und dachte mir, dass ich dann wenigstens noch durch zweimal rechts abbiegen die Runde beenden koennte. Soweit so gut, ich war wieder auf der Querstrasse angelangt, von der ich Links abbiegen musste, um nach Hause zu kommen. Ja, sicher zog es sich nun etwas und nach einer viertel Stunde kamen mir dann doch Zweifel, ob in meiner Logik nicht doch irgendwo ein Fehler gewesen sei. Aber erst, als ich an einer Autobahnabfahrt vorbei kam war ich mir ganz sicher, dass ich hier wohl falsch war. Ein Blick auf die Karte reichte, um zu erkennen, dass ich ungefaehr 3 Meilen zu weit gefahren war und meine Ausfahrt irgendwie verpasst haben musste. Also zurueck das Ganze. Jetzt wurde mir auch klar, warum es mich nur 20 Minuten gekostet hatte, bis hierher zu kommen – rueckwaerts ging es naemlich leicht aber stetig bergauf. Auf diese Weise brauchte ich eine ganze Weile laenger, um bis zu meiner Abfahrt zu gelangen. Zu allem Uebel fing es nun auch noch an, wie aus Giesskannen zu regnen, sodass ich kaum meine Augen aufhalten konnte, an denen das Wasser herunter rann. Die Autos zischten waehrenddessen ungehalten an mir vorrueber und machten mich zusaetzlich von unten dreckig.
Nun ja, ich kam heil und sogar warm zu Hause an, denn der Regen war eher eine warme Dusche als eine Erfrischung. Von weiteren Exkursionen dieser Art werde ich aber in Zukunft absehen muessen. Nicht nur, weil ich es hoch und heilig versprochen habe, denn diese Erfahrung hat mir bewiesen, dass Fahrradfahren in den USA absurderweise ohne Auto nicht moeglich ist. Also werde ich wohl doch den Schritt machen muessen und mir ein solches kaufen...
Am Abend bin ich dann nur noch eine kleine Runde ueber den Campus spaziert. Wenigstens da sollte mir jawohl nichts passieren.

Sonntag, 15. August 2010

Ein Tag am Pool

12.08.2010

Da die Temperaturen in Charlotte dieser Tage kaum auszuhalten sind und ich dieses Jahr erst einmal Baden war, hatten Lorena und ich beschlossen Baden zu gehen. Eine Freundin von ihr hat ein Haus zudem auch ein Nachbarschaftspool gehört. Leider musste ich aber feststellen, dass ich alle meine Bikinis und Badeanzüge in Deutschland vergessen habe. Doch Anabel bot mir an, mich schnell zu einem Kleidungsladen zu fahren, als sie mir am Morgen noch ein paar Kleinigkeiten und einen Stuhl vorbeibrachte. Dass die Saison schon lange vorbei ist, führte zwar einerseits dazu, dass die Auswahl sehr klein war, jedoch bezahlte ich dann für meine Ausstattung statt 70 Dollar nur noch 8.
Gegen Mittag ging es dann los. Zunächst verspeisten wir ein leckeres Ratatouille, dass uns Lorena am Tag zuvor gekocht hatte und dann liefen wir zum Pool, der zu meinem Erstaunen fast leer war. Es war wirklich toll zu schwimmen und ein wenig braun zu werden, auch wenn das Wasser mit 32°C nicht sonderlich kühl war. Trotzdem war es sehr entspannend nach dem Stress der letzten Tage.
Da wir nach dem Baden noch eine Weile bei Lorenas Freundin blieben, war der Tag schon fast vorbei, als wir nach Hause kamen. Das einzige Berichtenswerte, das zu erwähnen bleibt ist die erste Nacht in meinem neuen Bett. Resümee: Es ist viel besser auf einer echten Matratze zu schlafen.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

20.Dezember - Lichtspiele II

Was ich an Santander besonders schön finde, ist die Nähe von Meer und Bergen. Denn in Leipzig gibt es weder das eine noch das andere.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Dienstag, 4. Dezember 2007

4.Dezember - 20° in der Sonne

Dieses Bild ist in den Bergen entstanden, unweit des Nationalparks "Picos de Europa". Das war im Oktober. Damals war das Wetter ungefähr genauso wie heute: blauer Himmel, Sonnenschein, 20°. - Wollte euch nur ein bisschen neidisch machen! ;-)
(Morgen regnet es bestimmt schon wieder...)

Sonntag, 2. Dezember 2007

2.Dezember und selbstgebackene Weihnachtsstimmung

Das Foto des ersten Advents ist im Zoo auf der Halbinsel Magdalena in Santander gemacht.


Obwohl es gestern den ganzen Tag nicht richtig hell geworden ist und es in Stöhmen geregnet hat, haben wir die Zeit genutzt und uns in Weihnachtliche Stimmung versetzt. :-)
Das Ergebnis ist hier zu sehen: Kilian verziert mit Vanillekipferln und Kokosmakronen...

Freitag, 30. November 2007

A Day to Remember

Gestern dachte ich noch, dass ich vielleicht doch das falsche studiere und nicht als Lehrer geeignet bin. Nach meiner (stundenlangen) Unterrichtsvorbereitung war ich total unzufrieden mit meiner Planung und dachte, dass wahrscheinlich kein Mensch kapieren würde, was ich erreichen wollte...
Dann lag ich im Bett und hab gebeten, dass ich doch ein Zeichen bekäme, dass ich auch wirklich das richtige mache.
Und nun hat doch alles geklappt. Die Studenten haben mich verstanden und konnten mit meinen Aufgaben was anfangen und selbst mein Spanisch hat mich nicht verlassen. Und dann meinte doch wirklich eine Studentin zu mir, ich sei eine gute Lehrerin... :-D

Nach der Schule bin ich dann in die Stadt gefahren, um mit einem Freund Kaffee zu trinken, der morgen seine Heimreise in die USA antritt. Wir haben danach noch einen langen Spaziergang in strahlendem Sonnenschein entlang der Küste gemacht und uns wunderbar unterhalten. Stellt euch vor, es sind 17°C, die Sonne scheint und kein Wölkchen am Himmel. Ich bin ohne Jacke herumgelaufen, habe meine Füße durch das Laub streifen lassen und hätte beinahe ;-) meine Schuhe ausgezogen, um am Strand entlang zu gehen. Und das Ende November!!!

Merkwürdig, dass trotzdem Weihnachtsstimmung aufkommt. Schließlich ist morgen der erste Dezember und am Sonntag der erste Advent. Aber ich habe mich schon gut auf die Vorweihnachtszeit vorbereitet: Bastelsachen sind gekauft, die Zutaten zum Plätzchenbacken stehen bereit (am Samstag kommt ein Freund - Kilian - zum Backen) und die Weihnachtskalender (es sind übrigens vier, nicht drei: ich habe "den Anderen Advent" vergessen!!!) sind installiert. Also kann es losgehen! :-)

Im Übrigen könnt ihr euch ab morgen ja auch über meinen Kalender freuen. Ich habe in den letzten Tagen lange gesessen und Fotos herausgesucht. Es war echt nicht leicht, aber ich habe 23 schöne, lustige und interessante Bilder gefunden. Das 24. wird mir hoffentlich in den nächsten Wochen noch begegnen...

Das hier ist zwar sehr passend, aber nicht von mir. Ich habe es auf dieser Seite gefunden:
http://www.osterkamps.de/hongkong/archives/2004/12/
frohe_weihnacht_1.html

Montag, 22. Oktober 2007

Viel zu kurz...

...war die Zeit.

Gibt es nicht einen ollen Schlager, der so heißt? Naja, aber ganz so pathetisch wird es bei mir heute nicht.

Viel zu kurz war die Zeit,
die ich dieses Wochenende mit meiner Mum und meinem Bruder verbringen konnte. Von Freitag mittag bis Montag früh waren sie hier in Santander, um mich zu besuchen.
Nachdem wir uns am Freitag ein wenig die Stadt angesehen haben, nutzten wir den strahlenden Sonnenschein am Samstag, um uns auf den Weg zum Nationalpark "Picos de Europa" zu machen. Nachdem sich unsere Abfahrt aber auf 11:30 verschoben hatte und wir nach langer Fahrt immer noh nicht am Ziel wahren, entschlossen wir uns in La Fuente zu bleiben, einem kleinen Dorf in den katalanischen Bergen.


























Dies erwies sich dann als absoluter Glückstreffer, da hier sogar Wanderwege ausgeschildert waren. Was dagegen eher weniger erstaunlich war: die Wege waren wandererfrei (mal abgesehen von uns). Außerdem sind wir nach einem wunderschönen Tag unter wolkenlosem Himmel von der Natur reich beschenkt nach Hause gefahren: Feigen, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Maronen, Eukalyptusblätter, einen Magen voller Brombeeren und einen tollen Teint! ;-)














Am Sonntag haben wir uns dann die Halbinsel Magdalena angesehen, auf der hier in Santander die ehemalige Sommerresidenz des Königs steht. Und wieder war uns das Wetter hold - 16° und strahlend blauer Himmel. Was für ein Unterschied zu Deutschland! Bäh! (Ich habe gehört, dass es Frost gab?)













Hier noch eine Quizfrage: Wie haben wir es geschafft, ein (Ganzkörper-)Foto von uns Dreien zu machen, ohne dass eine vierte Person geholfen hat oder wir den Selbstauslöser benutzt haben?

Die Auflösung gibt's dann auf dem nächsten Blog. ;-)
 
XStat