Freitag, 25. Februar 2011

Die Sonne kommt...!

Da wir hier zur Zeit das wunderbarste Wetter genießen, wollte ich das gerne mal mit euch teilen! Hier ein paar Bilder der letzten beiden Wochenenden.
Aber zunächst als kleiner Kontrast: Die Sicht aus meinem Fenster, kurz nach meiner Rückkehr nach Charlotte im Januar:
Und bei bis zu 20°C in Charlottes Parkanlagen:Die Bilder sind alle im Freddom Park im Süden von Charlotte aufgenommen. Ich war mit Lorena und Anita (Foto) spazieren. Echt toll!
Zum Schluss noch zwei Fotos von verrückten Amis. ;-) Leider ist das zweite etwas verschwommen.
Dieser Typ hier ist immer hin und her über sein Fahrrad gesprungen. War echt cool anzusehen!

Und der hier hat an seinem Fahrrad rumgebastelt und zwei Rahmen übereinander geschweißt. Leider sieht man das hier nur schlecht, sah aber echt spektakulär aus!
Wenn ihr die Fotos anklickt, könnte ihr sie größer sehen.

Freitag, 14. Januar 2011

Gentlemen Prefer Blondes

Was für ein Film! An vielen Stellen einfach so awkward, das man sich kringelt! Vor allem die folgende Szene, in der sich gut gebaute fast nackte Männer rekeln! Ich hab mich zerschossen gestern Abend. Kaum vorstelbar, dass das damals weniger merkwürdig war ?!?


Andererseit ist solche Art der Schaustellung weiblicher Körper heutzutage ständig in Filmen zu sehen. Von daher ist diese Reduzierung von Männern auf das Äußere doch ein gewisser Ausgleich - auch in diesem Film. - Köstlich! Vor allem die Badehosen...

Was meint ihr?

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohes Fest!

An alle heimlichen und unheimlichen Leser -

Ich wünsche Euch ein wunderbares weißes Weihnachtsfest mit wahrwerdenden Wünschen und wünschenswerten Wahrheiten...

Alles Liebe!

Freitag, 3. Dezember 2010

Kleine und große Erfolgserlebnisse

Hab gerade meine Tür geölt - nach 2 Wochen quietscht sie endlich nicht mehr!
Das fühlt sich echt gut an! Komischerweise.

Hab die Woche meine Abschlussnoten erfahren - die vielen Jahre haben sich gelohnt!
Auch das fühlt sich sehr gut an! ;-)

Samstag, 6. November 2010

Der erste Besuch und endlich Fotos!

Nachdem ich meinen Blog nun über einen Monat habe ruhen lassen - hauptsächlich aus Zeitgründen - möchte ich wenigstens teilweise berichten, was alles so passiert ist. Das wichtigste dabei ist: Mein erster Besuch war da! - und nicht nur irgendwer... ;-)
Es war ein Mann mit Kamera! :-P
Also hier als erstes ein paar Fotos von der Wohnung, dem Campus und Lorena und mir:

zunächst der Blick vom Balkon
dann meine zwei Zeitzonenuhren
Hier mein täglicher Arbeitsweg: Den University City Boulevard muss ich überqueren, um auf den Campus zu gelangen. Von da an sehen übrigens alle Gebäude so aus - mit rotem Backstein gebaut, der mich an Fabriken erinnert. Es sind sozusagen Denkfabriken!
und die für Halloween geschmückte Student UnionLorena (meine Mitbewohnerin) und ich beim Wandern - wir haben den höchsten Berg in North Carolina bestiegen - den Mount Mitchel, der mit über 2000m Teil der Appalachen ist! (Klingt cool, was?)Der Wanderausflug in die herbstlich bunten Berge war echt toll. Hier noch ein paar Eindrücke von der großartigen Landschaft. Wer mehr sehen will... Ich bin über Weihnachten in Deutschland!Wir sind dann übrigens nach New Orleans gefahren und haben dort eine Woche Urlaub gemacht. New Orleans hat mich sehr an New York erinnert - laut und dreckig. Keine Stadt, in der man wohnen möchte. (New York vielleicht schon.) Ich hatte mir die Stadt und den Mississippi auf jeden Fall etwas romantischer vorgestellt - vielleicht auch einfach europäischer... Wer weiß, auf jeden Fall hatten wir eine gute Zeit im Aquarium und im Zoo. ;-) Wir haben Haie und Aligatoren gesehen - ich wäre sogar beinahe von einem gefressen worden!
Die in New Orleans sind übrigens besessen von unheimlichem, Voodoo und natürlich Halloween. Das zeigt sich an den verrückten Dekorationen.
So, Brüderchen: Reicht das vorerst an Fotos?
Am Dienstag bekomme ich übrigens schon wieder Besuch! Mal sehen, ob der auch eine Kamera mitbringt! ;-)

Sonntag, 3. Oktober 2010

Blogpflege oder Wie wird man getrocknete Mäuse los?

Da ich dieses Wochenende ein wenig Zeit habe, dachte ich, dass ich mal wieder Blogpflege betreiben sollte. Also habe ich meine Seitengadgets mal durchforstet und Altes rausgeschmissen und dafür neues hinzugefügt, wie eine Filmliste und meine aktualisiere Bücherliste. Oder auch mein neues Step-tanzendes Alter Ego. Für später steht dann auch noch ein aktueller Post an. Der Anlass einen Zwischendurch-Post zu schreiben war aber ein Fund, den ich beim Durchforsten der Statistiken gemacht habe. Hier kann ich nämlich sehen wie Besucher auf meinen Blog gestoßen sind. Also z.B. durch Verlinkungen oder Suchmaschinen. Und eine Angabe war, dass jemand den Suchbegriff "getrocknete Maus" eingegeben hat und zu meinem Blog weitergeleitet wurde! Ist das nicht verrückt? Bin ich jetzt zur Expertenseite für getrocknete Mäuse geworden? Sollte ich getrocknete Mäuse zum Verkauf anbieten? Und wenn ich noch ein paar Mal getrocknete Mäuse in diesem Blog erwähne, werde ich dann vielleicht öfter aufgerufen werden?

Witches beware!!!

Sonntag, 12. September 2010

Wieder eine Woche vorüber!

Heute habe ich festgestellt, dass ich nun schon seit 6 Wochen in Charlotte bin. Von Routine kann sicherlich keine Rede sein, auch wenn ich mich an einige Umstände mittlerweile gewöhnt habe. Die letzten 2 Wochenenden dagegen waren bei weitem nicht langweilig. Letzten Samsatg bin ich zusammen mit Lorena zu einem kleinen Get-Together eines neuen Spanischkollegen aus Mexiko gefahren. Er ist erst seit 4 Wochene hier und hat in der Nähe der Innenstadt eine kleines Haus gemietet. Die Einladung war anscheinend ziemlich spontan oder typisch mexikanisch, denn zum einen waren außer und beiden und Lorena's Freundin und deren Mann nur noch drei andere Latinos da. Außerdem stand in dem Haus außer einem Tisch und drei Stühlen noch gar nichts. Der Tisch wurde also voll beladen mit Snacks und Weinflaschen und die Stühle wurden nach 2 Stunden stehender Konversation den drei "Damen" überlassen. Natürlich verlief viel der Gespräche in Spanisch, schließlich war ich die einzige nicht-Latina, was grundsätzlich auch kein Problem war, schließlich hab ich das ja studiert. Trotzdem viel es mir unerwartet schwer die Gespräche verstehen zu können, da die leeren Räume einen unglaublichen Schall verursachten und ich mit den unterschiedlichen lateinamerikanischen Dialekten nicht so richtig zurecht kam. Wobei neben Mexikanisch auch Argentinisch, Costa Ricanisch, Columbianisch und andere Dialekte dabei waren. Gott-sei-Dank wechselte man gegen 22 Uhr dann doch ins Englisch, woraufhin mir aber das Thema zunehmend unangenehm wurde (worauf ich hier nicht näher eingehen möchte). Nach Mitternacht konnte ich dem Spanisch, das nun gesprochen wurde gar nicht mehr folgen, da meine Konzentration enorm vom Weinkonsum beeinflusst wurde. Nicht, dass ich viel getrunken hätte, nur habe ich seit ich hier bin keinen Alkohol mehr zu mir genommen. Außerdem drehte sich die Konversation um irgendwelche alten spanischen Hits der 70er, die dann leider auch noch bei YouTube rausgesucht werden mussten. - Dank der nicht vorhandenen Lautsprecher auch kein Vergnügen. Schluss um - meine Abmachung mit Lorena gegen Mitternacht nach Hause zu fahren wurde nach Latinozeit eingehalten und wir verließen gegen 2:15 endlich die "Party". Natürlich war ich hinterher ziemlich sauer, aber eigentlich frage ich mich noch immer, ob ich nicht vielleicht damit hätte rechnen sollen. Die Moral von der Geschichte ist also, dass man mit Lorena immer etwas mehr Zeit einplanen sollte und dass mein Spanisch dringender Verbesserung benötigt.
Unglücklicherweise konnte ich die somit verkürzte Nach nicht am nächsten Morgen wieder gutmachen, da ich mit Anabel ausgemacht hatte, dass sie mich am Sonntag um 7:30 abholt und ich mit ihr, ihrem Sohn und einem Freund und dessen Sohn nach Chapel Hill fahre. Dort wollte sie in dem Haus ihrer verstorbenen Doktormutter Bücher und Möbel holen, die sie geerbt hat, während ich mir den Main Campus der UNC anschauen wollte. Als wir aber in dem Haus ankamen wurde mir klar, dass ihr Vorhaben nicht so leicht zu erfüllen wäre und beschloss die Campustour auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das Haus war nämlich seit fast einem Jahr nicht gelüftet worden und die Klimaanlage funktionierte offensichtlich auch nicht, sodass >Jegliches< von einer Schimmelschicht bedeckt war und überall tote Insekten und sogar eine gut getrocknete Maus herum lagen. Also gingen wir, nachdem wir alle Fenster und Türen aufgerissen hatten an die Arbeit und verpackten Geschirr und Bücher und reinigten Möbel. Die alte Dame, die übrigens eine österreichische Jüdin war, die mit ihrer Familie vor den Nazis geflohen war, besaß außerdem mehrere Hundert Teddys, die überall herumpurzelten. Mittlerweile sind diese Teddys alle bei Anabel in der Waschmaschine gelandet und haben ein lustiges Bild ergeben, als sie alle auf der Leine vor ihrem Haus hingen.
Natürlich waren wir nach diesem Tag alle ziemlich geschafft und nach einer kleinen Campusbesichtigung mit meinem Kollegen Paul, aßen wir dann zusammn mit seiner Familie in einem mexikanischen Restaurant. Leider schmeckte mir die Guacamole so gut, dass ich ganz vergaß, dass Avocado meinem Magen gar nicht gefällt, was dazu führte, dass ich die Gastfreundschaft von Paul in Anspruch nehmen musste und eine lange Nacht in seinem Haus verbrachte - zunächst bemuttert von Anabel, die dann aber mit Sack und Pack nach Hause fuhr. Paul hat ein wunderschönes Haus mitten im Wald etwas außerhalb von Chapel Hill. Hier wohnt er mit seiner Frau und drei Kindern, die alle furchtbar nett sind und mich am Montag zu ihren Labor Day Aktivitäten mitnahmen, sodass ich einen Tag am Nachbarschaftspool genießen konnte und mir endlich einige Bücher im Buchladen kaufte. Da Anabel beschlossen hatte den freien Montag zu nutzen, um die Aktionen in dem alten Haus zu beenden, konnte ich am Abend mit ihr wieder nach Hause fahren und war dann auch sehr froh, am Dienstag nicht unterrichten zu müssen, weil mir doch immer noch etwas schummig zumute war.
Mittlerweile habe ich diese Woche auch gut überstanden und genieße heute meinen Sonntag ganz für mich allein, nachdem ich am Freitag Abend bei Anabel Babysitten war und wir am Samstag in der South Park Mall zum Shoppen und dann zum Mittag essen unterwegs waren. Ich genieße es gerade sehr, einfach nur rumzuhängen, Filme zu gucken und zu telefonieren. Leider bleibt für letzteres wegen der Zeitverschiebung immer viel zu wenig Zeit! :-(
 
XStat