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Freitag, 25. Februar 2011

Die Sonne kommt...!

Da wir hier zur Zeit das wunderbarste Wetter genießen, wollte ich das gerne mal mit euch teilen! Hier ein paar Bilder der letzten beiden Wochenenden.
Aber zunächst als kleiner Kontrast: Die Sicht aus meinem Fenster, kurz nach meiner Rückkehr nach Charlotte im Januar:
Und bei bis zu 20°C in Charlottes Parkanlagen:Die Bilder sind alle im Freddom Park im Süden von Charlotte aufgenommen. Ich war mit Lorena und Anita (Foto) spazieren. Echt toll!
Zum Schluss noch zwei Fotos von verrückten Amis. ;-) Leider ist das zweite etwas verschwommen.
Dieser Typ hier ist immer hin und her über sein Fahrrad gesprungen. War echt cool anzusehen!

Und der hier hat an seinem Fahrrad rumgebastelt und zwei Rahmen übereinander geschweißt. Leider sieht man das hier nur schlecht, sah aber echt spektakulär aus!
Wenn ihr die Fotos anklickt, könnte ihr sie größer sehen.

Montag, 23. August 2010

My week

Gerade bin ich von einer ziemlich anstrengenden kleinen Fahrradtour über den Campus wiedergekommen. Der ist so extrem hügelig, dass ich an einigen Stellen echt gerne abgestiegen wäre, wenn da nicht immer irgendwelche Autofahrer in der Nähe gewesen wären, die mich auch so schon komisch anstarrten und ich mir deshalb einfach nicht die Blöße geben wollte. Ich habe wirklich noch nie so sehr geschwitzt! Bedenkt man, dass es wieder über 30° sind, muss man ich mir da aber zugestehen. Nach einer Dusche, einem ausführlichen Abendessen und einem Eisnachtisch fühle ich mich nun dazu bereit, mich hier auch noch ein wenig auszulassen.
Also lasst mich mal erzählen, was ich diese Woche alles erlebt und getan habe. Der Dienstag war reserviert zum Arbeiten, sodass ich am Mittwoch mit Anabel und ihren Kindern, sowie 2 weiteren Kindern in den Zoo fahren konnte. Da der Riverbank Zoo in Columbia liegt, was die Hauptstadt von South Carolina ist, kann ich nun einen weiteren US-Bundesstaat von meiner Liste streichen. ;-) -> Siehe Unten!
Der Zoo war echt interessant, da hier Tiere zu sehen sind, die man bei uns in den Zoos nicht so häufig sieht. Logischerweise findet man hier mehr (süd-)amerikanische Tiere, als afrikanische Tiere, die man bei uns meist in den Zoos hat. Wir konnten sogar Lorikeets - eine krass bunte Vogelart füttern, was echt lustig war. Unangenehm wurde es bei den Schlangen. Nicht, dass ich generell Schlangen eklig fände oder Angst vor ihnen hätte. Nur die Hinweise, dass man einige dieser sehr giftigen Tiere hier in der Wildnis antreffen kann, ließ mich von meinen Wanderplänen etwas zurückschrecken. Ohne Einheimische werde ich hier jedenfalls nicht durch die Berge kraxeln.
Die einzigen Tiere, die mich wirklich erschreckt haben und die ich extrem ekelig finde, waren Kakerlaken. Leider kann man auch die hier antreffen, hoffentlich treffe ich aber so selten, wie möglich welche.
Der Donnerstag und Freitag waren dann wieder für die Vorbereitung meines Unterrichts und Einarbeitung in das Material reserviert. Freitag Abend hatte mich Sylvia gefragt, ob ich mit in Kino käme, was ich natürlich sofort angenommen habe. Wir haben "Eat, Pray, Love" gesehen. Das ist der neue Film mit Julia Roberts nach einem Roman, der hier in den USA ein riesiger Bestseller ist. Ich fand den Film zwar anregend - es ging um eine Frau, die sich scheiden lässt und dann lange mit sich selbst hadert - aber nicht sonderlich tiefgründig. Am eindruckvollsten sind aber die Bilder, die Landschaften, die gezeigt werden. Die Protagonistin mach nämlich eine Art Weltreise und bleibt jeweils für mehrere Monate in Italien, Indien und auf Bali. Bali ist definitiv ein Ort, den ich sehr gerne einmal sehen möchte. Landschaftlich scheint das ein tolles Erlebnis zu sein! Es ist einfach wahnsinnig grün und auch historisch sehr interessant.
Da ich Nachts mit dem Bus hätte zurückfahren müssen, was sicher nicht ganz ungefährlich ist, ließ mich Sylvia bei sich übernachten und nach einem "deutschen" Frühstück in ihrem tollen Wintergarten wurde ich von Anabel und ihrer Tocher Julia abgeholt, da wir beide noch ein paar Hosen für die Uni brauchten. Leider sind die Damenhosen hier sehr merkwürdig geschnitten. Alle gingen mir bis zum Bauchnabel, was ich nicht sehr attraktiv finde. Deshalb verriet mir Anabel, dass sie jahrelang Männerhosen gekauft hat. Nun besitze ich also eine "Guy Levis", die aber echt gut aussieht und
einen besseren Hintern macht als die Damenjeans.
Außerdem besorgten wir noch einen Schreibtischstuhl. Mittlerweile habe ich wirklich keine Lust mehr, Geld auszugeben und hoffe, dass ich nun alles habe (abgesehen von einem Auto?), was ich für mein Leben in Charlotte brauche.
Nun bin ich schon ganz gespannt auf nächste Woche und ziemlich aufgeregt, was mich am Montag so erwartet. Es steht meine zwei ersten Stunde an, jeweils vor Gruppen von mindestens 30 Personen. Ein ausführlicher Bericht folgt selbstverständlich auf den Fuß!

Dienstag, 17. August 2010

Ein anstrengender Sonntag

15.08.2010

Am Sonntag habe ich beschlossen mir Zeait fuer mich zu nehmen und mir nichts vorzunehmen, dass auch nur im Entferntesten mit der Uni zu tun hat. Also wurde erst ganz lange telefoniert, dann die Wohnung sauber gemacht und dann ein wenig relaxed. Da Lorena aber am Morgen in den Urlaub gefahran war, war ich ganz alleine in der Wohnung und beschloss daher eine kleine Entdeckungstour mit dem Fahrrad zu machen. Ein Ziel hatte ich mir auch ausgesucht: den Reedy Creek Park. Auf meiner Karte schien das Ziel nicht allzu weit und ich nahm mir ein Buch mit, um mich irgendwo hinzusetzten und zu lesen. Bis in die richtige Gegend zu kommen war gar nicht so schwer, auch wenn man auf den Strassen extrem vorsichtig sein muss, weil die Autofahrer es kaum gewohnt sind, auf Radfahrer zu treffen. Ich war frohen Mutes, den Eingang zum Park zu finden, als ich mich ziemlich bald im benachbarten Wohngebiet wiederfand. Jedoch hatte ich auch nach durchqueren des Wohngebiets noch keinen Eingang gefunden und dachte mir, dass ich dann wenigstens noch durch zweimal rechts abbiegen die Runde beenden koennte. Soweit so gut, ich war wieder auf der Querstrasse angelangt, von der ich Links abbiegen musste, um nach Hause zu kommen. Ja, sicher zog es sich nun etwas und nach einer viertel Stunde kamen mir dann doch Zweifel, ob in meiner Logik nicht doch irgendwo ein Fehler gewesen sei. Aber erst, als ich an einer Autobahnabfahrt vorbei kam war ich mir ganz sicher, dass ich hier wohl falsch war. Ein Blick auf die Karte reichte, um zu erkennen, dass ich ungefaehr 3 Meilen zu weit gefahren war und meine Ausfahrt irgendwie verpasst haben musste. Also zurueck das Ganze. Jetzt wurde mir auch klar, warum es mich nur 20 Minuten gekostet hatte, bis hierher zu kommen – rueckwaerts ging es naemlich leicht aber stetig bergauf. Auf diese Weise brauchte ich eine ganze Weile laenger, um bis zu meiner Abfahrt zu gelangen. Zu allem Uebel fing es nun auch noch an, wie aus Giesskannen zu regnen, sodass ich kaum meine Augen aufhalten konnte, an denen das Wasser herunter rann. Die Autos zischten waehrenddessen ungehalten an mir vorrueber und machten mich zusaetzlich von unten dreckig.
Nun ja, ich kam heil und sogar warm zu Hause an, denn der Regen war eher eine warme Dusche als eine Erfrischung. Von weiteren Exkursionen dieser Art werde ich aber in Zukunft absehen muessen. Nicht nur, weil ich es hoch und heilig versprochen habe, denn diese Erfahrung hat mir bewiesen, dass Fahrradfahren in den USA absurderweise ohne Auto nicht moeglich ist. Also werde ich wohl doch den Schritt machen muessen und mir ein solches kaufen...
Am Abend bin ich dann nur noch eine kleine Runde ueber den Campus spaziert. Wenigstens da sollte mir jawohl nichts passieren.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Not so busy Tuesday...

Mal so zum Vergleich: gestern bin ich nur 11,86km gefahren.

Dienstag, 12. Mai 2009

Busy Monday...

Montags ist in diesem Jahr der anstrengenste Tag überhaupt. Zunächst muss ich ziemlich früh aufsteh, damit ich den 8 Uhr Zug von Zwickau nach Leipzig bekomme. Hier angekommen packe ich schnell meine Sachen für den Englischunterricht (was ziemlich viel ist) und setze mich dann auf mein Fahrrad, um spätestens halb zwölf an der 120.Grundschule zu sein. Hier habe ich dann eine Stunde in der 1. Klasse und eine in der 2. Das klingt zwar ganz nett, ist es auch, aber was es auf keine Fall ist: entspannend! Im Gegenteil, 7-10 Kinder, die nach einem langen Schultag mehr spielen und springen, als etwas lernen wollen, sind ziemlich anstrangend! ;-) Aber alles in allem gelingt mir der Spagat ganz gut und wir haben viel Spaß miteinander. Wenn ich dann gegen 14 Uhr aus der Schule komme, schwinge ich mich wieder auf meinen Drahtesel und radle gen Markkleeberg, von wo aus die Reise mit der Bahn weitergeht und zwar nach Lobstädt. Hir erwarten mich dann nochmal zwei Stunden Unterricht - diesmal Blockflöte. Da es sich hierbei um Einzelunterricht handelt, ist das auch nicht ganz so anstrengend, wie mit 10 hüpfenden Zwergen. Gegen 18 Uhr setze ich mich dann wieder in die S-Bahn, fahre in die WG und esse zu Abend. Doch auch dann ist mein Tag noch nicht zu Ende, denn ironischer Weise habe ich am Abend um 21 Uhr noch einen Stressmanagementkurs - da frage man sich nur - Warum? ;-?


Die gute Seite des Ganzen ist: Ich bin gestern 23,88km Fahrrad gefahren. Und das nur so nebenbei!
 
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